Zwei Feuerwehren arbeiten Hand in Hand

Pkw im Graben, zwei Personen eingeklemmt
-gemeinsame Übung der Feuerwehren Birkenau und Nieder-Liebersbach-

Der Autofahrer war zu schnell und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Geländewagen überschlug sich und blieb letztlich auf allen vier Rädern im Graben stehen. Fahrer und Beifahrer sind bewusstlos und eingeklemmt - so stellte sich das Übungsszenario der gemeinsamen Übung zwischen den Feuerwehren Birkenau und Nieder-Liebersbach dar. Gerade die jüngsten Unfälle auf der Landesstraße 3408, sowie die feuerwehrübergreifende Zusammenarbeit nahmen der Birkenauer Zugführer des Zug 2 Christian Zaplatilek, sowie Marc Steinmann, stv. Wehrführer der Liebersbacher Brandschützer zum Anlass der Übung. Dabei wurde insbesondere auf den Umgang mit dem feuerwehrtechnischen Equipment der jeweils anderen Feuerwehr Wert gelegt. So besetzten beispielsweise die Mitglieder aus Birkenau die Fahrzeuge der Feuerwehr Nieder-Liedersbach und umgekehrt, um sich auch im möglichen Einsatzfall bestens mit der Ausrüstung auszukennen. Hand in Hand arbeiteten die Brandschützer in einer ca. 45minütigen Übung zusammen. Beide Patienten wurden fachgerecht aus dem Wrack befreit, der Brandschutz sichergestellt, sowie der angrenzende Wald nach evtl. weiteren vermissten Personen abgesucht. Nachdem die beiden Dummy-Puppen an den Rettungsdienst übergeben wurden, wurde das Fahrzeug mit der Seilwinde des Gerätewagens Logistik 2 aus dem Graben gezogen.

Das Fazit der Organisatoren fiel durchweg positiv aus. „Man hat hier gar nicht gemerkt, dass zwei unterschiedliche Feuerwehren am Werk waren“, zeigte sich Zaplatilek zufrieden. Und in der Tat war es so, dass alle zusammen als Team an einem gemeinsamen Ziel arbeiteten, nämlich zum Wohle der Allgemeinheit.
Im Anschluss wurde zum kameradschaftlichen Teil übergegangen und der Abend bei einer kleinen Stärkung im Gerätehaus in Nieder-Liebersbach ausklingen gelassen.

 

01.10.2012 - Marco Unholzer, Pressesprecher 

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