Mit den "großen roten Autos" gespielt

Birkenau. Traditionen sollen gepflegt werden. Und so stand auch in diesem Jahr er Besuchstag der Vorschulkinder von Birkenaus Kindergärten bei der Freiwilligen Feuerwehr an. Zu Gast waren die sichtlich gespannten und mit großen Augen in der Fahrzeughalle ankommenden rund 70 Kinder und Erzieherinnen der katholischen Kita „St. Anna“, des evangelischen Kindergartens „Zum guten Hirten“, des Kindergartens „Hornbächer Sunn“, des kommunalen Kindergartens, des Regebogen-Kindergartens und des Kindergartens Löhrbach.

Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Wehrführer Florian Schneider wurden die Kinder in Kleingruppen aufgeteilt und den Aktiven der Feuerwehr unterstützt von zwei Kameraden der Feuerwehr Reisen, zugeteilt.

Blaulicht, Martinshorn und Co.

Nun durfte mit den „großen roten Autos“ gespielt und auch allerhand ausprobiert werden. Begierde weckten hierbei die Fahrersitze sowie die Knöpfe für Blaulicht und Martinshorn. Neben dem Wasserspritzspiel, bei dem man mit einem Wasserstrahl Holzschilder so umklappen musste, dass der Schriftzug „Feuer 112“ zu sehen ist, war sicherlich auch der große Lüfter des Löschfahrzeugs ein Höhepunkt.

Mit ihm kann man schnell Pyrolysegase aus einer Wohnung oder aus einem Haus nach und während eines Brands entfernen, um somit schnell klare Sicht für die Einsatzkräfte im Innenangriff oder aber für die zu rettenden Personen zu ermöglichen. Aber an diesem Tag diente er vielmehr dazu, die Haare wehen zu lassen.

Die große „Wasserwand“, die mit dem sogenannten Hydroschild erzeugt wird und schon zum festen Programmpunkt beim Besuchstag zählt, konnte aufgrund der Witterung nicht aufgebaut werden.

Löschkanone kommt zum Einsatz

Davor wurde aber die große Löschkanone des Tanklöschfahrzeuges in Betrieb genommen und ein großer Wasserstrahl vom einen zum anderen Ende auf dem Platz La Rochefoucauld erzeugt.

Beachtlich war das große Fachwissen und das Interesse, dass die Kinder an den Tag legten. „Da staunten die erfahrenen Einsatzkräfte nicht schlecht, als ein kleiner Mann selbstbewusst sämtliche Details zum Sprungretter wusste“, sagt Marco Unholzer, Pressesprecher der Feuerwehr Birkenau.

Um die Mittagszeit endete der spaßige, aber auch lehrreiche Tag für die Vorschulkinder. Mit den besten Wünschen für die Schulzeit und einem Feuerwehr-Schulanfänger-Set bestehend aus Lineal, Bleistift und Radiergummi, einem Stundenplan mit Feuerwehrmotiv und diversen Aufklebern wurden sie verabschiedet.mu


Juni 2017 - Marco Unholzer, Pressesprecher

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