Helm, Hose, Jacke und Co.

- Zentrale Kleiderkammer der Feuerwehr eröffnet -

Was in punkto Zusammenarbeit bei Einsätzen, Übungen und Ausbildungen bereits seit Jahren prima funktioniert, gilt jetzt auch für die persönliche (Schutz)ausrüstung der Einsatzkräfte. Am vergangenen Freitag wurde die zentrale Kleiderkammer der Feuerwehren der Gemeinde Birkenau offiziell eröffnet. Beheimatet ist sie im Feuerwehrgerätehaus der Kerngemeinde. Und hier waren einige Vorbereitungen notwendig. In mehreren ehrenamtlichen Arbeitsstunden wurden Schränke und Regale ab- und wieder aufgebaut, der Unterrichtsraum der Jugendwehr in eine neue Räumlichkeit unter das Dach verlegt und die Kleiderkammer im Keller eingerichtet. Da man auf diesem Gebiet recht unerfahren war, inspizierte man die Vorgehensweise bei befreundeten Feuerwehren, u.a. in Weinheim. Mit einer klaren Vorstellung ging es dann an den Aufbau.

Zurück zur Eröffnung. Wie wichtig diese Kleiderkammer für die Feuerwehren, aber auch die Gemeinde ist, zeigte der Besuch der Wehrführer aller Birkenauer Wehren sowie Bürgermeister Helmut Morr und Volker Schäfer, Sachbearbeiter Brandschutz.

Was bisher jede Feuerwehr für sich bewerkstelligt hatte wird künftig über die zentrale Kleiderkammer erledigt; und hier gibt es alles. Von Helmen über Handschuhe und Brandschutzjacken bis hin zum klassisch blauen Ausgehhemd, passend zur Uniform.

Ziel sei es, die Feuerwehrangehörigen einerseits einheitlich ausstatten zu können, anderseits biete diese Konzept eine bessere Übersicht über Lagerbestände, Hersteller und vor allem eines: der Kosten, hörte man die Verantwortlichen reden.

Ansprechpartner für Gemeinde und Einsatzkräfte rund um das Thema Feuerwehrkleidung sind Melanie Schneider, Lisa Schmitt und Sabina Weber.
Geöffnet hat die Kleiderkammer ab dem 06. Januar im Zweiwochen-Rhythmus. Immer von 16:30 Uhr – 18:00 Uhr. Zudem gibt es einen 24-Stunden-Notdienst, sollte nach einem Einsatzfall Ersatzkleidung o.ä. benötigt werden.

 

07.01.2017 - Marco Unholzer, Pressesprecher

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