"Feuerwehr selbst erleben"

Vorschulkinder besuchen die Feuerwehr in Birkenau

Zu Beginn der Sommerferien war es wieder so weit. Der traditionelle Besuchstag der Vorschulkinder von Birkenaus Kindergärten bei der Feuerwehr Birkenau stand an. Zu Besuch an einem dieser heißen Tage waren die Kinder und Erzieher(innen) des kath. und ev. Kindergartens, des Kindergartens Hornbecher Sunn, des Kindergartens Löhrbach und der Kita. Kleine Strolche.

Nach der Begrüßung durch Wehrführer Jan Hofmann stand in der großen Fahrzeughalle im Birkenauer Feuerwehrgerätehaus ein „Frage- und Antwortspiel“ auf dem Programm. Spielerisch und mit viel Spaß wurde den kleinen, interessierten Zuhörern die Bedeutung der europaweit einheitlichen Notrufnummer „112“ erklärt und erläutert, wie man richtig einen Notruf absetzt. „Wichtig hierbei sind die fünf sog. W-Fragen“, so Hofmann. WER? Meldet, WO? Ist es passiert, WAS? Ist passiert, WIE VIELE? Personen sind betroffen, WARTEN! Auf Rückfragen. Dies geschah im Rahmen der Brandschutzerziehung, die durch die Feuerwehr geleistet wird. Ziel ist es, Kinder im Umgang mit Feuer zu sensibilisieren.

Im Anschluss wurden die Kinder in Kleingruppen aufgeteilt und den neun Aktiven der Feuerwehr Birkenau, die sich teilweise sogar eine Tag Urlaub für diesen Tag nahmen, zugeteilt. Nun durfte mit den großen roten Autos gespielt und ausprobiert werden. Neben dem Wasserspritzspiel, bei dem man mit einem Wasserstrahl Holzschilder so umklappen muss, dass der Schriftzug „FEUER 112“ zu sehen ist, war sicherlich auch der große Ventilator interessant, in dessen Wind sich die Kinder voller Neugier und mit dem Drang zur Abkühlung stellen durften. In der Fachsprache wird der Ventilator „Überdruckbelüfter“ genannt. Mit ihm kann man schnell pyrolyse Gase aus einer Wohnung oder aus einem Haus nach und während eines Brandes entfernen, um somit schnell klare Sicht für die Einsatzkräfte im Innenangriff oder aber für die zu rettenden Personen zu ermöglichen..

Zur Abkühlung trugen nicht nur der Lüfter und die von der Feuerwehr bereitgestellten Getränke bei, sondern auch die aufgestellte „Wasserwand“. Das sog. Hydroschild erzeugt eine Wand aus Wasser. Es wird zwischen zwei Gebäuden aufgestellt, um ein Übergreifen von Flammen zu verhindern. Heute hatte es allerdings eine andere Funktion. Auch die Erzieherin blieben vom kühlen Nass nicht verschont. In Ihrer Badekleidung hatten die Kleinen jede Menge Spaß.

Um 13.30 Uhr endete der spaßige, sonnige, aber auch lehrreiche Tag für die Vorschulkinder. Mit den besten Glückwünschen für die Schulzeit und einem Feuerwehr-Schulanfänger-Set bestehend aus Lineal, Bleistift und Radiergummi, einem Stundenplan mit dem Tanklöschfahrzeug als Motiv und diversen Aufklebern wurden sie von Wehrführer Hofmann verabschiedet.

 

23.07.2015 - Marco Unholzer, Pressesprecher



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